Ten little office pals.

Ten little office pals discussing a design;
One voted for a comic font and then there were Nine.

Nine little office pals working very late;
One forgot to tell his wife and then there were Eight.

Eight little office pals hiding their safe haven;
One told the boss about it, though, and then there were Seven.

Seven little office pals heard their music mix;
One asked for Miley’s brand new song and then there were Six.

Six little office pals sharing a hard drive;
One hit „format“ on Friday night and then there were Five.

Five little office pals had their office door;
One just never shut the thing then there were Four.

Four little office pals loving strong coffee;
One bought decaf by mistake and then there were Three.

Three little office pals talking on the loo;
One forgot to wash his hands and then there were Two.

Two little office pals sitting in the sun;
One shut the blinds to keep it out and then there was One.

One little office pal left all alone;
She went and burned the whole thing down and then there were None.

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Mein neuer Zeitvertreib.

„Leprakranke liegen ja eh nur auf der faulen Haut.“ So gehört vor wenigen Minuten im Podcast BP175 des Radio Bastard, meiner allerneusten kleinen Lieblingsecke des Internets. Was an sich etwas skurril ist, denn normalerweise beginne ich nach fünf Minuten des dem-Radio-Zuhörens geistig komplett abzudriften. Aber nein, hier hört frau ausnahmsweise mal zu. Frau hat nämlich festgestellt, dass das wunderbar die eigenen Gedanken übertönt.

Zum Bastard gekommen bin ich wie die Jungfrau zum Kind. [Nun dürft ihr kurz innehalten und euch überlegen, ob ihr diesen Vergleich ähnlich lustig findet, wie ich. Schnell die Jeopardy-Musik einblenden… Und weiter geht’s.] Nämlich über ein paar Ecken auf Twitter. Da fand ich es schon eine ganze Weile sehr amüsant, was der Herr mit dem äußerst sympathischen Accountnamen DerBastard so retweetet, favt und natürlich selbst verzapft. Dessen Blog ist übrigens auch durchaus empfehlenswert. Nun aber, nach Monaten des Wunderns, was der eigentlich immer mit der Regionalbahn hat, öffnete ich dann mal einen Link zu seinem Podcast. Und siehe da: RB steht ja gar nicht für den Bummelzug.

Wieso aber dieser Podcast und nicht irgendeiner mit einem erkennbaren, sinnvollen Thema? Wieso höre ich einem mir völlig fremden Menschen dabei zu, wie er aus seinem Leben erzählt? Ist ja schon son bisschen wie Stalking, nur dass der Gestalkte da selbst drauf steht. Ich bin dann mal in mich gegangen und habe eventuell ein paar (= zwei) Gründe gefunden.

Zum einen kann mich mich ähnlich gut künstlich aufregen. Ich würd nicht grundlos sagen, aber manchmal tut es unfassbar gut, wenn man einfach mal so richtig vor sich hin schimpft. Dieses Schimpfen als Ventil, untermalt mit einem sehr trockenen, zum Teil unfassbar subtilen Humor und Satzanfängen, wie: „Da sitzt dann son Rentner am Steuer mit Zettel am Fuß und Hut…“ Herrlich.

Zum anderen sind es wohl die Storys aus „der Anstalt“, einem zu einer überregional agierenden Lebensmittelkette gehörendes Geschäft im tiefsten Ruhrpott. Denn in einer ebensolchen Anstalt habe ich vor Urzeiten auch ein Jahr meines Lebens verbracht. Und meine Mutter hat es in vergleichbaren Läden sogar ganze fünfzehn Jahre oder so ausgehalten. Da denkt man sich schon hin und wieder mal so: „Jau! Recht hatta.“

Das wollte ich nun einfach mal loswerden und möglicherweise findet ihr Radio Bastard nicht mal annährend so unterhaltsam wie ich. Tja, Pech. Ihr habt trotzdem das hier bis zum Ende gelesen und somit ein paar Minuten dieses wunderbaren Tages vergeudet. Darauf ein blogpostingabschließendes So.

Keep your loved ones close.

 

Wahrscheinlich habe ich 80% derer, die sich hier auf die Seite verirren, schon einmal mit diesem Video genervt. Aber es muss hierhin. Punkt. Sonst würde hier was fehlen. Ganz am Ende meiner Unilaufbahn innerhalb von zwei Tagen entstanden ist es schlicht und einfach mein Baby.

Der olle Prinz und sein Gaul.

Seit es Burgtürme gibt, warten Frauen auf ihren Prince Charming, der auf einem weißen Ross zu ihrer Rettung herbeieilt. Im fliegenden Galopp, die Hand mit dem Schwert zum Angriff erhoben, die Schärpe verwegen im Wind wehend.

Ich habe dieses Bild gerade selbst noch benutzt. Ok, in leicht abgeänderter Form, aber die Grundidee sitzt in den Köpfen aller Mädchen irgendwie irgendwo fest. Aber wieso eigentlich? Nehmen wir nur mal Aschenputtel: Da läuft der Königssohn dem armen Mädchen an drei Abenden in Folge willenlos hinterher und am Ende braucht der Junge doch einen Schuh, um sie zwischen ihren hässlichen Stiefschwestern wiederzuerkennen? Die Märchenvorlage einer durchzechten Nacht in einem schäbigen Tanzschuppen. Jacob und Wilhelm haben da schon ein sehr merkwürdiges Menschenbild in ihrer Sammlung zusammengetragen.

Niemand kann ehrlich von sich behaupten, dass Äußerlichkeiten total egal sind. Aber auf so einen aalglatten Prince Charming warten? Ecken und Kanten sind toll, mit ihnen bleibt ein Mensch im Gedächtnis hängen. Und da drunter darf dann der Grund kommen, wieso man diesen einen Menschen genau so akzeptiert und liebt. Und mal ganz ehrlich: Wer von uns hat Platz für ein Pferd?

“Men learn to love the woman they are attracted to. Women learn to become attracted to the man they fall in love with.” ― Woody Allen

Ludi incipiant.

Na, wer hat sein Latinum noch mit Asterix gemacht? Ludi incipiant: Die Spiele mögen beginnen. Ich hab schon von klein auf total gerne Spiele gespielt. Mein Super Nintendo habe ich zu Grundschulzeiten so heiß und innig geliebt, dass ich irgendwann mal als Strafe immer und immer weiter Mario Kart spielen musste, weil ich es nicht wegräumen wollte. Eine fragwürdige Erziehungsmethode, aber – ohne Witz – es hat geholfen. Jaja, ich habe schon im einstelligen Alter Game Boy und Konsole besessen, aber soll ich euch was sagen? Ich bin trotzdem ziemlich clever geraten. So.

Aber bereits damals mussten es Spiele sein, wo man Erster werden kann. Mario Kart und Street Fighter, sowas fand ich immer super. Später dann Mario Party und International SuperStar Soccer. Das Praktische an einem jüngeren Bruder ist ja, dass die auch mit viel Übung nicht besser werden, als man selbst. Hehe. Natürlich habe ich auch Zelda, Super Mario oder Banjo-Kazooie gelegentlich eine Chance gegeben. Aber nie für lange. Oder dem genialen Duck Tales für den Game Boy. Aber ich wüsste nicht, dass ich, abgesehen von Pokémon, mal irgendetwas durchgespielt hätte.

Das arme Kind hat aber nicht nur vor der Glotze gesessen. Schon als kleiner Döts habe ich total gerne gegen meine Eltern beim Mensch-Ärgere-Dich-Nicht gewonnen. Ich glaube, ich habe wirklich ganz in echt gewonnen und die haben mich nicht nur gewinnen lassen. Wehe, jemand behauptet jetzt was anderes! Kaum konnte ich weiter als bis zu den sechs Würfelaugen zählen, durfte ich dann auch bei Rummikub und Canasta mitmachen. Beides spielt meine Familie heute noch bis zum Überdruss.

Nachdem ich mir eine zeitlang zu cool dafür war, kamen, dem jugendlichen Leichtsinn entwachsen, dann plötzlich wieder Spiele auf den Tisch. Fast immer Ligretto oder Phase 10. Wenn ich an mich mit 18 denke, dann sitze ich mit einem Mixbier in unmittelbarer Nähe zu einem überladenen Grill und kloppe Karten. Eine extrem geile Zeit. Vielleicht habe ich aus purer Nostalgie zuletzt damit angefangen, mir hier eine kleine Spielesammlung aufzubauen. Natürlich wieder mit Spielen, bei man auch tatsächlich Erster werden kann.

Keine Ahnung, woher dieses Ehrgeiz kommt. Der war schon immer da. Aber mittlerweile schmolle ich stumm vor mich hin, wenn es mal nicht so läuft und ich habe schon echt lange kein Spielbrett mehr umgeschmissen. Glaube ich.

Es sind die einfachen Dinge.

In einem höchst philosophischen Moment zwischen Bierfass, ostwestfälischer und sauerländischer Mentalität sind am Silvesterabend der Gastgeber und ich schnell auf ein gemeinsames Credo gekommen: Manchmal sind die einfachen Dinge doch die besten.

Auslöser war ein Gläschen Tomatenbutter, das Meinereiner der Party beisteuerte. Ein wahrlich simples Rezept, damals™ häufiger gemacht, bevor es irgendwann in Vergessenheit geriet. Viel schlichter kann man nun wirklich kaum noch kochen, aber es ist echt lecker.

Natürlich ist es auch mal ganz nett mit viel Chichi zu kochen. Hier dreizehn verschiedene Zutaten schnippen, da drei Stunden schmoren lassen, dort hinterher die komplette Wohnung putzen. Na gut, letztes muss ich auch nach Tomatenbutter machen… Aber wie geil ist bitteschön ein einfacher strammer Max?  Oder eine ordentliche Portion Bratkartoffeln? Die richtige Antwort lautet: Ziemlich.

Während meiner gesamten Unilaufbahn durfte ich mir regelmäßig anhören, wie verrückt es doch wäre, für sich alleine täglich frisch zu kochen. Also so richtig frisch mit Gemüse und ohne Tüten. Dabei dauern 80% dieser Sachen auch nicht länger als der obligtorische Topf Nudeln. Nur weil ich alleine esse, soll es mir nicht schmecken? Auch Vorkochen, Einfrieren und die Beilagen zu variieren ist keine Zauberkunst. Gerade die einfachen Dinge sollten mit Verstand ausgesucht und keine Dose Ravioli sein. Schließlich kommt es bei ihnen auf jedes Detail an.